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Als SF Bannach sich der Terminplanung des zweiten BP-Opens annahm antwortet
SF Buchmann:
Subject:
AW: Einladung zum II. Biophysikalischen Open
From:
Buchmann, Michael
Date:
Tue, 2 Sep 2003 08:09:01 +0200
Sehr vehrehrte Damen, geschätzte Herren
sollten keine kurfristigen sozialen Verpflichtungen auftreten, freue ich
mich sehr dsarauf, schon bald wieder in Ihrer heiligen Halle die Figuren
über das Brett schieben zu dürfen.
Vielen Dank für die schönen Bilder, obwohl ich gestehen muss, dass ich das
05er-Bild für moralisch etwas anstößig halte. Bah!
Mit rochierenden Grüßen
Michael
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Soweit nichts besonderes, nur schien SF Bannach etwas angepisst:
Subject:
Re: AW: Einladung zum II. Biophysikalischen Open
From:
OB
Date:
Tue, 02 Sep 2003 10:13:06 +0200
Sehr geehrter Herr B.,
ein bisschen mehr Respekt vor der Autorität der Spielleitung hielte ich in Ihrem Fall für angebracht. Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass ich die Zusammensetzung des Starterfeldes erst kurzfristig bekanntgeben werde, zumal noch über die Zulassung von Gastspielern verhandelt wird.
Darüberhinaus liegen noch Bewerbungen aus der chemischen Fakultät vor, die ich gegebenenfalls berücksichtigen werde. Wie Sie sehen, wandeln Sie auf dünnem Eis, auf ganz dünnem Eis.
In diesem Sinne, mit bestem Gruß
der_obmann
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Woraufhin...
Subject:
AW: AW: Einladung zum II. Biophysikalischen Open
From:
Buchmann, Michael
Date:
Tue, 2 Sep 2003 10:52:31 +0200
Sehr geehrter Herr Obmann,
wenn ich richtig informiert bin, ist die Frage nach der Partizipation von
Gastspielern ebenso offen, wie die Frage nach der Obmannschaft des
ehrenwerten Wettstreites. In der einschlägigen Fachpresse konnte der
geneigte Leser in den letzten Wochen das ganze Trauerspiel um den "Skandal
von Düsseldorf" verfolgen. Zu deutlich sind Schlagzeilen wie
"Turnierleitung dicht wie ein Schichtbus - Schach-event gerät zur Farce"
oder "Schach dem Obmann - Lallend die Siegerehrung verbockt"oder
insbesondere auch "Bannach im Vollrausch - Spieler drohen Turnierleitung
Prügel an"noch in den Köpfen der deutschen Schachgemeinde.
Die sich anbahnenden juristischen Konsequenzen außer acht lassend, war es
für mich als internationalen Spitzenspieler sehr bedauerlich, meinen Namen
in diesem Zusammenhang immer wieder genannt zu finden. Freilich wurde
lediglich Bezug auf einige meiner Partien genommen und weniger auf mein
(selbstverständlich tadelloses) Sozialverhalten abgestellt, aber unangenehm
war die Sache schon für meinen Manager und mich..
Dennoch hatte ich eigentlich geplant, dem biophysopen eine zweite chance zu
geben. Zum einen, da von einigen (in concreto 2) ausnahmen, sich spieler und
zuschauer als ebenso sach- und fachkundige, wie auch sympathische menschen
entpuppten. Zum anderen weil das essen so lecker war.
Nun - da sich abzuzeichnen scheint, dass man Sie, Herr Obmann, immer noch
nicht aus dem organisationsteam verbannt hat, bin ich in der tat nicht mehr
ganz sicher, ob ich den weiten weg nach europa auf mich nehmen sollte.
Die anderen Empfänger dieser E-Mail bitte ich um Entschuldigung, Sie mit
diesem Schriftverkehr zu belästigen. Allein, es war der - wie sagt man das
in Ihrer Sprache - Schmutzbauch von Obmann, der mich zu dieser Maßnahme
zwang.
Falls sich die Dinge weiter zuspitzen und ich nicht nach Düsseldorf kommen
werde, freue ich mich darauf, Sie, liebe Spieler, im Rahmen der üblichen
internationalen Turniere wiederzuspielen.
Mit zum teil freundlichem Gruß
Michael "der lange Läufer" Buchmann
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Und dann sogar...
Subject:
Zu Eurer Kenntnis
From:
OB
Date:
Tue, 02 Sep 2003 16:02:16 +0200
Liebe Kollegen,
auch dies hier zu Eurer Kenntnisnahme.
Der vermeintliche "Großmeister" Michael Buchmann entpuppt sich nämlich als Scharlatan.
Ob meiner großartigen investigativen Bemühungen, kann ich vorab folgendes
Ergebnis eines Simultanschachturniers
im Hessischen Willigen veröffentlichen, bei dem Herr B. selbst von neunjährigen
schwererziehbaren Kindern ohne ELO-Wertung vernichtend geschlagen wurde.
Dem Hessischen Schachverband sind ferner von einem gewissen Herrn Mersapov nicht
unerhebliche Summen zugeflossen, um über diese Schmach den Mantel des Schweigens zu hüllen.
Offiziell wird daher kommende Woche Herr Buchmann als überragender Sieger des Turniers verkündet,
der zudem generös seine Siegprämie von € 2500,- dem örtlichen Blindenschachverein überließ.
Mit bestem Gruß
Euer Oliver
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Schließlich...
Subject:
AW: Zu Eurer Kenntnis
From:
Buchmann, Michael
Date:
Tue, 2 Sep 2003 16:34:14 +0200
Sehr geehrter Herr Bannach,
Ein letztes Mal wende ich mich nunmehr an Sie und an die sicherlich schon
reichlich genervten Schachfreunde Düsseldorfs.
Ich möchte mich für die Schärfe meines vorherigen Schreibens entschuldigen.
Ich hatte nicht damit gerechnet, dass Ihr Gesundheitszustand doch so stark
angegriffen zu sein scheint, als dass Sie die "Wirklichkeit", wenn Sie mir
gestatten, diesen philosophisch etwas zweifelhaften Begriff zu gebrauchen,
nicht ganz in der objektiv meist akzeptierten Weise wahrzunehmen in der Lage
sind. Selbstverständlich habe ich alle Spiele gegen diese armen Wesen
verloren. Es hat mir eine große Freude bereitet, ein Leuchten in diesen
sonst so schmerzverzerrten Kindergesichtern entstehen zu sehen. Die
"Siegprämie"sowie die "nicht unerheblichen Summen" sind der bescheidene
versuch meinerseits, dieses Leuchten für eine kleine Weile zu verlängern.
Schade, dass ich dies nicht anonym tuen kann, wie es ursprünglich von Herrrn
Mersapov und mir geplant war, da Sie die Tatsachen nun in einem so sehr
verzerrenden Lichte darstellen.
Ich verbleibe traurig und wünsche Ihnen gute Besserung, erholen Sie sich mal
richtig. Schlafen Sie mal aus, gehen Sie fischen.
mb
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Der Streit mußte auf höchstoffizieller Ebene gelöst werden.
Dazu mehr im Pressespiegel:
Unlautere Machenschaften
und
Die Versöhnung.
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